Lesen sie in unserem Geschichtsbuch
Im Jahr 1722 wurde das Kreuz als Grosswohnhaus mit Tavernen Recht erbaut. Immer wieder haben neue Generationen mit viel Engagement die Bewirtschaftungsmöglichkeiten sinnvoll genutzt. Manche Familie, viele Knechte und Mägde hatten dadurch genug zu essen, Arbeit und ein Dach über dem Kopf. So berühmt wie Hauptmann Urs Josef Hammer (1779-1843) oder so beständig wie die Familie Schär mit drei Generationen Gasthaus und Metzgerei von (1906-1987) waren nicht alle Kreuz-Wirte. Die Kontinuität in dieser historischen Baute ist eindrücklich.

Chronik: Gasthof Kreuz & Gemeinde Egerkingen (1660–1670)
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Egerkingen liegt auf einem Schuttkegel am Jurasüdfuss, strategisch zwischen Olten und Oensingen.
- Die Region ist Teil der ehemaligen Grafschaft Härkingen, die 1080 an den Bischof von Basel verschenkt wurde.
- 1402 wurde Egerkingen Teil des solothurnischen Amts Falkenstein.
- Um 1666 beschreibt der Chronist Haffner Egerkingen als „halb irdisch Paradies“. [egerkingen.ch]
- Die Bevölkerung liegt bei etwa 400–450 Personen.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1663: Christian Felber wird als „alt Wirdt zue Eggerkingen“ erwähnt. Er bittet um das Recht, wieder Wein ausschenken zu dürfen.
- Der Rat bewilligt den Ausschank „durch den Zapfen“, verbietet aber Herbergsbetrieb.
- Der Gasthof ist noch kein offizielles Wirtshaus, sondern eine einfache Schenke mit lokaler Bedeutung.
- Felber ist auch Bannwart im Biriswald – ein Zeichen seiner lokalen Stellung. [kreuz.plus]

🕰️ 1670–1680
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Die Kirche St. Martin wird als religiöses Zentrum ausgebaut.
- Die Bevölkerung bleibt stabil, das Dorf ist geprägt von Landwirtschaft und Viehzucht.
- Die Region ist von der Gegenreformation und konfessionellen Spannungen betroffen.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1670: Christian Felber stirbt. Sein Sohn Niklaus übernimmt als „under Würth“.
- Niklaus verlässt später das Dorf und zieht nach Freiburg.
- Urs Felber führt den Betrieb weiter, bittet um Erlaubnis, Elsässerwein zu importieren – abgelehnt.
- Die Familie Felber ist eine der angesehensten im Dorf, mit Verbindungen zu den Familien von Arx, Rauber und Hammer.

🕰️ 1680–1690
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- 1683: Der Gasthof „Weisses Kreuz“ erhält offiziell das Tavernenrecht.
- Die Bruderschaft „Maria vom Trost“ wird gegründet (1708), was später zu jährlichen Umgängen führt.
- Egerkingen entwickelt sich als Rastplatz an der Landstraße zwischen Olten und Balsthal.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1683: Caspar Felber erbaut ein neues Haus und erhält das Tavernenrecht.
- Der Name „Gasthof zum Kreuz“ erscheint erstmals offiziell.
- Der Tavernenbrief verlangt ein Schild mit weißem Kreuz auf rotem Feld.
- Das neue Haus wird zum offiziellen Gasthaus mit Herbergsrecht.

🕰️ 1690–1700
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Die Kirche St. Martin wird erweitert.
- Die Bevölkerung wächst langsam, etwa 450–500 Personen.
- Erste Hinweise auf Strickerei als Nebenerwerb.
🍷 Gasthof Kreuz
- Caspar Felber etabliert sich als Wirt und Gerichtssäss.
- Das Gasthaus wird zum gesellschaftlichen Zentrum.
- Die Familie Felber prägt das Dorfleben.

🕰️ 1700–1710
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Die Schule der Vogtei Falkenstein wird in Egerkingen eingerichtet (ab 1640).
- Die Pfarrei umfasst Neuendorf und Härkingen bis 1805.
- Die Bevölkerung liegt bei ca. 500.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1710: Joggi Felber wird als Weibel vorgeschlagen.
- Konflikt: Weibel darf nicht gleichzeitig Wirt sein.
- Joggi übernimmt später den Gasthof.

🕰️ 1710–1720
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Die Dorfstruktur verändert sich durch neue Bauten.
- Nähe zur Kirche macht das Kreuz strategisch wichtig.
- Bevölkerung wächst auf ca. 550.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1721: Caspar Felber beantragt Neubau – genehmigt.
- 1722: Neubau des heutigen Gasthauses mit Inschrift „C F 1722“.
- Das Haus wird als repräsentatives „Gäuerhaus“ mit zwei Vollgeschossen und Krüppelwalmdach gebaut. [kreuz.plus]

🕰️ 1720–1730
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Der neue Pfarrhof entsteht südwestlich der Kirche.
- Kirche und Gasthof sind zentrale Institutionen.
- Bevölkerung ca. 600.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1727: Caspar Felber stirbt. Joggi Felber übernimmt.
- Joggi ist gleichzeitig Weibel, Wirt und Großbauer.
- Konflikte mit der Obrigkeit führen zur Aufgabe des Weibeldienstes.
- Das Tavernenrecht wird auf das neue Haus übertragen.

🕰️ 1730–1740
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Ablässe und Prozessionen zwischen Egerkingen und Härkingen.
- Kirche wird barockisiert.
- Bevölkerung ca. 650.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1733: Ausbesserungen am Haus, u.a. wegen der Unterbringung des Pfarrers.
- Der Gasthof dient als provisorischer Pfarrsitz.
- Ausbau mit Speichern und Stallungen.

🕰️ 1740–1750
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Handwerk und Landwirtschaft dominieren.
- Erste Hinweise auf Korn- und Weinlager.
- Bevölkerung stabil bei ca. 700.
🍷 Gasthof Kreuz
- Joggi Felber stirbt, Sohn Johann übernimmt.
- Johann stirbt jung – Besitz geht an Töchter.
- Elisabeth Hammer übernimmt den Betrieb.

🕰️ 1750–1760
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 700–750.
- Landwirtschaft bleibt Hauptwirtschaftszweig, ergänzt durch Viehzucht und Strickerei.
- Kirchliche Ablässe und Umgänge mit Nachbardörfern (z. B. Härkingen) sind gesellschaftliche Höhepunkte.
- Erste Hinweise auf Korn- und Weinlager im Dorf.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1754–1760: Josef Felber („Chrüzwirts Seppli“) ist Wirt.
- Hausbuch des Gasthofs Lamm in Härkingen dokumentiert zahlreiche Besuche und Schulden von Seppli – z. B. für Wein, Käse, Brot, Spielverluste.
- 1762: Seppli stirbt an einem epileptischen Anfall. Er hinterlässt zwei kleine Töchter.
- Inventar: 75 Jucharten Land, 4 Pferde, 13 Schafe, 4 Schweine, 5 Saum Wein (ca. 750 Liter).

🕰️ 1760–1770
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 750.
- Kirche St. Martin wird barockisiert.
- Dorfgericht und Pfarrei sind zentrale Institutionen.
- Erste Hinweise auf Schulunterricht durch Pfarrer.
🍷 Gasthof Kreuz
- Witwe Elisabeth Hammer übernimmt den Gasthof.
- 1765: Heirat mit Josef von Arx – dieser wird interimistisch Kreuzwirt.
- Töchter Elisabeth und Anna Maria heiraten die Brüder Johann und Urs Josef Hammer aus Oberbuchsiten.
- Beginn der Verbindung zur Familie Hammer, die das Gasthaus über 100 Jahre führen wird.

🕰️ 1770–1780
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 800.
- Dorfstruktur bleibt bäuerlich, aber stabil.
- Kirche und Gasthof sind soziale Zentren.
- Erste Hinweise auf öffentliche Brunnenanlagen.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1780: Johann Hammer und Elisabeth Felber übernehmen den Gasthof.
- Erbteilung zwischen den Schwestern regelt Besitz und Schleissrechte.
- Gasthof umfasst: Wirtschaft, Scheune, Stallungen, Speicher, 75 Jucharten Land.
- Familie Hammer beginnt mit umfassender Renovierung der Gebäude.

🕰️ 1780–1790
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 850.
- Französische Revolution beginnt – erste politische Diskussionen auch in Egerkingen.
- Dorfgericht wird aktiver, Einfluss der Kirche bleibt stark.
🍷 Gasthof Kreuz
- Renovierung der Scheunen und Ausbau des Gasthofs.
- Familie Hammer hat zehn Kinder – darunter Urs Josef Hammer, geboren 1779, später Hauptmann in französischen Diensten.
- Gasthof wird Treffpunkt für Reisende, Händler und politische Gespräche.

🕰️ 1790–1800
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 900.
- Region wird von napoleonischen Truppen beeinflusst.
- Egerkingen bleibt ländlich, aber strategisch wichtig.
🍷 Gasthof Kreuz
- Urs Josef Hammer besucht Klosterschule Einsiedeln – soll Geistlicher werden.
- Stattdessen tritt er 1806 in französische Dienste ein.
- Gasthof bleibt im Besitz der Familie Hammer, wird von Johann Hammer geführt.

🕰️ 1800–1810
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 950.
- Helvetische Republik und Mediation prägen die politische Landschaft.
- Egerkingen wird Teil des Bezirks Gäu.
🍷 Gasthof Kreuz
- Urs Josef Hammer nimmt an Feldzügen in Italien und Russland teil.
- Rückkehr als Ritter der Ehrenlegion.
- Gasthof wird politischer Treffpunkt – Hammer erzählt von seinen Erlebnissen.

🕰️ 1810–1820
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 1’000.
- Erste öffentliche Schule wird eingerichtet.
- Infrastruktur verbessert sich: Brunnen, Wege, Postverbindungen.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1817: Elisabeth Hammer (Witwe) übergibt Vermögen an Töchter.
- 1821: Sie stirbt im Alter von 91 Jahren.
- 1822: Franz Hammer übernimmt den Gasthof.
- Inventar: Wirtschaft, Stallungen, Speicher, 90 Jucharten Land, 6 Kühe, 5 Pferde.

🕰️ 1820–1830
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 1’050.
- Ausbau der Infrastruktur: neue Pfarrhof, Schulhaus, öffentliche Brunnen.
- Region wird durch neue Verkehrswege erschlossen.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1826: Erweiterung des Gasthofs mit Gästezimmern und Kachelöfen.
- Neuer Brunnen vor dem Haus wird gebaut – steht heute noch.
- Gasthof wird modernisiert, bleibt Treffpunkt für Gäste und Einheimische.

🕰️ 1830–1840
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 1’100.
- Politische Unruhen in Solothurn – Egerkingen beteiligt sich an Volksversammlungen.
- Erste Zeitungsberichte über das Dorf.
🍷 Gasthof Kreuz
- Hauptmann Hammer wird Grossrat.
- 1830: Teilnahme am Volkstag von Balsthal.
- Gasthof wird politisches Zentrum – Diskussionen über Reformen.
- Hammer stirbt 1843 an Auszehrung.

🕰️ 1840–1850
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 1’200.
- Beginn der Industrialisierung – erste Fabriken entstehen.
- Ausbau der Gäubahn wird geplant.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1849: Tod von Johann Hammer.
- Witwe Maria Anna Rudolf von Rohr übernimmt mit ihren Kindern.
- Gasthof bleibt im Familienbesitz, wird von mehreren Generationen bewohnt.

🕰️ 1850–1860
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 1’300.
- Die Industrialisierung beginnt langsam, erste mechanisierte Betriebe entstehen.
- Die Gäubahn (Bahnlinie Olten–Solothurn) wird geplant – Egerkingen erhält später einen Bahnhof.
- Die Landwirtschaft bleibt dominant, aber erste Gewerbebetriebe entstehen.
🍷 Gasthof Kreuz
- Nach dem Tod von Johann Hammer (1849) wird der Gasthof von seiner Witwe Maria Anna Rudolf von Rohr weitergeführt.
- Die Familie Hammer lebt mit mehreren Generationen im Gasthaus.
- Das Gebäude umfasst Wirtschaft, Stallungen, Speicher und Wohnräume.

🕰️ 1860–1870
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 1’400.
- 1862: Die Gemeinde beginnt mit der systematischen Erfassung von Gebäuden und Grundstücken.
- Die Gäubahn wird 1876 eröffnet – Egerkingen erhält einen Bahnhof, was die wirtschaftliche Entwicklung beschleunigt.
- Erste Gasthäuser entstehen rund um den Bahnhof.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1867: Eva Remund-Hammer wird Alleineigentümerin durch Kauf.
- Noch im selben Jahr kommt es zur Steigerung: Josef Felber, Schmied aus Deitingen, kauft den Gasthof für 39’000 Franken.
- Der Besitz umfasst die Gebäude Nr. 71 (Gasthof) und Nr. 72 (Scheune), sowie rund 18 Jucharten Land.

🕰️ 1870–1880
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 1’500.
- Die Nähe zur Bahnlinie fördert Handel und Gewerbe.
- Erste industrielle Arbeitsplätze entstehen.
- Ausbau der Schule und Infrastruktur.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1877: Zwangsversteigerung – neue Besitzer: Familie Schwaller aus Luterbach.
- Kurze Besitzphase durch Geschwister Hofer.
- 1883: Solothurner Kantonalbank übernimmt den Gasthof.
- Renovierung: Einbau eines großen Saals im Obergeschoss mit Bühne für Theater und Tanz.

🕰️ 1880–1890
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 1’600.
- Die Gemeinde entwickelt sich zu einem regionalen Zentrum.
- Neue Gasthäuser entstehen: Sternen, Sonne, Bahnhof.
- Ausbau der Wasserversorgung und Elektrizität beginnt.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1885: Eröffnung des neuen Saals mit Tanzveranstaltungen.
- Franz Josef Büttiker wird Pächter.
- Der Gasthof wird kultureller Treffpunkt mit Theateraufführungen und Tanz.

🕰️ 1890–1900
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 1’700.
- Die Gemeinde profitiert vom Bahnanschluss.
- Gewerbe und Handel florieren.
- Erste Telefonverbindungen werden eingerichtet.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1892: Josef Felber übernimmt die Wirtschaft und Bäckerei.
- 1894: „Chüechli-Esset und Tanz“ – beliebte Veranstaltungen.
- 1899: Konkurs von Albert Jordi, dem Besitzer.
- Jakob Rindlisbacher übernimmt den Gasthof.

🕰️ 1900–1910
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 1’800.
- Elektrizität wird flächendeckend eingeführt.
- Ausbau der Schule und Gemeindeinfrastruktur.
- Erste Vereine und kulturelle Organisationen entstehen.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1906: Metzger Johann Haas übernimmt – richtet Metzgerei im Nordanbau ein.
- 1907: Fritz Schär-Roth aus Dürrenroth kauft den Gasthof.
- 1908: Offizielle Eintragung als Eigentümer.
- Der Betrieb umfasst nun Gastwirtschaft, Metzgerei und Landwirtschaft.

🕰️ 1910–1920
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 1’900.
- Der Erste Weltkrieg bringt wirtschaftliche Unsicherheit.
- Versorgungslage wird schwieriger, aber die Gemeinde bleibt stabil.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1911: Scheune brennt – Wiederaufbau durch Fritz Schär.
- Der Gasthof bleibt in Familienbesitz.
- Rosa Roth, Ehefrau von Fritz, unterstützt den Betrieb.
- Der Gasthof ist Treffpunkt für lokale Vereine und Gäste.

🕰️ 1920–1930
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 2’000.
- Nachkriegszeit bringt wirtschaftlichen Aufschwung.
- Ausbau der Straßen, neue Wohnquartiere entstehen.
- Gründung von Sport- und Musikvereinen.
🍷 Gasthof Kreuz
- Familie Schär führt den Betrieb weiter.
- Der Gasthof umfasst ca. 14 Jucharten Land.
- Der Betrieb wird modernisiert, bleibt Dreifachbetrieb: Wirtschaft, Metzgerei, Landwirtschaft.

🕰️ 1930–1940
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 2’100.
- Wirtschaftskrise trifft auch Egerkingen – Arbeitslosigkeit steigt.
- Gemeinde investiert in öffentliche Bauten und soziale Einrichtungen.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1934: Fritz Schär baut ein neues Wohnhaus an die Ostflanke der Scheune.
- Übergabe des Gasthofs an Sohn Werner Schär-Berger.
- Fritz und Rosa ziehen in den Neubau.

🕰️ 1940–1950
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 2’200.
- Zweiter Weltkrieg: Rationierung, aber keine direkte Kriegsschäden.
- Nachkriegszeit bringt wirtschaftlichen Aufschwung.
🍷 Gasthof Kreuz
- Werner Schär führt den Betrieb mit Ehefrau Marie Berger.
- Der Gasthof bleibt ein beliebter Treffpunkt.
- Metzgerei und Landwirtschaft werden weitergeführt.

🕰️ 1950–1960
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 2’500.
- Autobahnanschluss wird geplant.
- Ausbau der Schule, Gemeindehaus, Sportanlagen.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1959: Werner Schär stirbt – Sohn Kurt übernimmt.
- Inventar umfasst Gasthof, Metzgerei, Wohnhaus, Landwirtschaft.
- Der Betrieb wird modernisiert.

🕰️ 1960–1970
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 2’800.
- 1964: Hotel von Arx wird neu gebaut.
- Gewerbegebiet entsteht – erste Industriebetriebe siedeln sich an.
- Autobahnanschluss bringt wirtschaftlichen Aufschwung.
🍷 Gasthof Kreuz
- Kurt Schär führt den Betrieb.
- Metzgerei wird modernisiert.
- Gasthof bleibt Treffpunkt für Vereine und Familienfeiern.

🕰️ 1970–1980
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 3’000.
- Gewerbe und Industrie wachsen.
- Neue Wohnquartiere entstehen.
- Ausbau der Infrastruktur: Sporthalle, Schulzentrum.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1977: Kurt Schär stirbt – Schwester Elisabeth übernimmt.
- Metzgerei wird eingestellt um 1980.
- Gasthof bleibt in Betrieb, wird modernisiert.

🕰️ 1980–1990
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 3’200.
- 1986: Eröffnung Mövenpick Hotel & Konferenzzentrum.
- Egerkingen wird regionales Zentrum für Tagungen und Tourismus.
- Ausbau der Autobahnanschlüsse und Gewerbeparks.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1987: Verkauf des Gasthofs an Architekt Kurt Studer.
- 1990: Louis und Irmgard Bischofberger übernehmen den Betrieb.
- Umbau und Modernisierung zum leistungsfähigen Gastronomiebetrieb.

🕰️ 1990–2020
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: wächst auf über 3’500.
- Egerkingen wird wichtiger Wirtschaftsstandort im Gäu.
- Neue Wohn- und Gewerbegebiete entstehen.
- Ausbau von Schulen, Altersheim, Sportanlagen, Naherholungsgebieten.
🍷 Gasthof Kreuz
- Der Gasthof wird als Restaurant und Eventlokal geführt.
- Historisches Gebäude bleibt erhalten, wird mehrfach renoviert.
- Der Gasthof ist heute ein Symbol für die lange Geschichte und Gastfreundschaft Egerkingens.

🕰️ 1990–2000
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: wächst auf ca. 3’500.
- Wirtschaft: Egerkingen entwickelt sich zu einem regionalen Dienstleistungszentrum. Die Nähe zur Autobahn A1 und A2 macht den Ort attraktiv für Logistik, Handel und Konferenzen.
- Infrastruktur: Ausbau von Schulzentrum, Sportanlagen, Altersheim und Naherholungsgebieten.
- Tourismus & Hotellerie: Das Mövenpick Hotel & Konferenzzentrum (eröffnet 1986) etabliert sich als überregionaler Treffpunkt für Business und Events.
- Kultur: Gründung neuer Vereine, Ausbau der Dorfkultur durch die Kulturkommission.
🍷 Gasthof Kreuz
- 1990: Louis und Irmgard Bischofberger übernehmen den Gasthof Kreuz.
- Das Haus wird umfassend renoviert und modernisiert.
- Der Gasthof wird als leistungsfähiger Gastronomiebetrieb mit regionaler Küche und Eventangebot geführt.
- Historische Elemente wie das Wirtshausschild und die Bausubstanz bleiben erhalten.
- Der Gasthof wird wieder zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt für Vereine, Familienfeiern und lokale Veranstaltungen.

🕰️ 2000–2010
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: steigt auf über 4’000.
- Wirtschaft: Ansiedlung von nationalen und internationalen Firmen im Industrie- und Gewerbegebiet.
- Verkehr: Ausbau der Autobahnanschlüsse und des Bahnhofs Egerkingen.
- Bildung: Erweiterung des Schulzentrums mit Sekundarstufe und Musikschule.
- Umwelt: Projekte zur Renaturierung der Dünnern und Förderung von Naherholungsräumen.
- Digitalisierung: Einführung von Glasfaser-Internet und digitalen Verwaltungsdiensten.
🍷 Gasthof Kreuz
- Der Gasthof wird weiterhin von Familie Bischofberger geführt.
- Angebot wird erweitert: saisonale Menüs, Catering, kulturelle Veranstaltungen.
- Der Gasthof beteiligt sich an Dorfanlässen wie dem Egerkinger Weihnachtsmarkt und dem Dorffest.
- Die historische Bedeutung des Hauses wird durch Führungen und Publikationen gewürdigt.

🕰️ 2010–2020
🏘️ Gemeinde Egerkingen
- Bevölkerung: ca. 4’500.
- Wirtschaft: Egerkingen wird Standort für Logistikzentren, Detailhandel (z. B. Möbelhäuser, Outlet-Stores) und Dienstleister.
- Gemeindepolitik: Fokus auf nachhaltige Entwicklung, Verkehrsentlastung und Integration.
- Kultur & Gesellschaft: Ausbau der Dorfkultur mit Veranstaltungen, Ausstellungen und Publikationen zur Geschichte.
- Digitales Leben: Einführung von E-Government, Online-Schalter und Smart-Village-Initiativen.
🍷 Gasthof Kreuz
- 2019: Christian Wyler & Ulrike Többen übernehmen den Betrieb.
- Der Gasthof bleibt ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Gäste.
- Umbauten im Inneren verbessern Komfort und Funktionalität, ohne den historischen Charakter zu verlieren.
- Der Gasthof wird auch für Seminare, kleinere Konferenzen und kulturelle Anlässe genutzt.
- Die Geschichte des Hauses wird in lokalen Medien und Chroniken thematisiert.